Breitband darf keine Schmalspur bleiben. Breitbandatlas entspricht nicht den Fakten.

Breitbandinitiative: Ultraschnelle Datenautobahnen für alle. Breitband-Infrastruktur-Ausbau liegt weit hinter Plan.

vlnr.: Harald Gruber, WB-LO WKOÖ Präs. Mag. Doris Hummer und BM Dr. Harald Mahrer

© Willnauer | WB OÖ

Schneller Internetzugang wird aufgrund der stetig wachsenden Vernetzung immer wichtiger. Das Internet durchdringt inzwischen beinahe alle Lebensbereiche. Dies gilt für Privathaushalte aber vor allem auch für die Wirtschaft. Mit der zunehmenden Digitalisierung verdoppelt sich das transferierte Datenvolumen zurzeit alle 12 Monate.

Bereits jetzt wird vielerorts online gearbeitet oder gelernt bzw. werden große Datenmengen und Nachrichten versandt oder Unterhaltungsangebote konsumiert. Für die Wirtschaftsbetriebe aller Branchen ist eine gute und schnelle Internetanbindung mit 100 Mbit/sec dringend notwendig. Bis 2022 soll mit Hilfe von Förderungen speziell in ländlichen Regionen ultraschnelles, flächendeckendes Breitband-Internet Realität werden.  

Die Errichtung der notwendigen Infrastruktur erfordert laut Schätzung ein Finanzierungsvolumen von 1,7 Mrd. Euro – alleine in OÖ! Der derzeitige Stand der Netze liegt weit hinter dem Digitalisierungsplan lt. Breitbanderhebung Oberösterreich 2016/2017, durchgeführt von der FH Hagenberg. Das steht im Widerspruch mit dem Breitbandatlas des Bundes. Lediglich in den Ballungsräumen fühlen sich derzeit ca. 80% der Betriebe gut versorgt. Die UnternehmerInnen im ländlichen Raum sind besonders betroffen, denn dort gibt es viele Regionen die gar keinen oder nur unzureichenden Breitbandanschluss haben.

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