WK-Reform entlastet Mitglieder und bringt neue Leistungen

Heute wurde im Wirtschaftsparlament der WKO in Wien das WK-Reformpaket beschlossen. Der OÖ. Wirtschaftsbund hat dieses ambitionierte Reformpaket maßgeblich mitgestaltet.

„Der Startschuss für die nächste österreichweite Reform der Wirtschaftskammern ist gefallen: Mitgliedsbetriebe werden wesentlich entlastet und erhalten neue Serviceangebote. Die Wirtschaftskammerorganisation geht damit erneut als Reformerin voran und setzt wichtige Schritte, um zum Vorteil ihrer Mitglieder noch effizienter, moderner und kostengünstiger zu werden – ein Beispiel, das man auf Seiten der Arbeitnehmervertretung vergeblich sucht“, sagt WB-Landesobfrau Doris Hummer.

Die Mitgliedsbetriebe werden österreichweit ab 1. Jänner 2019 hauptsächlich durch eine Senkung der Kammerumlage 1 (KU1) und Kammerumlage 2 (KU2) im Ausmaß von geplanten 52 Mio. Euro entlastet. Darüber hinaus erfolgt ebenfalls eine Entlastung von Gründern: Sie müssen im ersten Jahr nach der Gründung keine Grundumlage zahlen. Als weitere Maßnahme zur Entlastung der Betriebe steht die Abschaffung von Mehrfach-Grundumlagen pro Fachorganisation, das bedeutet, dass pro Fachgruppe in Zukunft nur noch maximal eine Grundumlage anfällt. Neben Beitragssenkungen stehen vor allem zusätzliche Angebote und Serviceleistungen im Fokus: 34 Mio. Euro fließen in neue Services und Leistungen für die Betriebe.
Darüber hinaus sollen die Organisationsstrukturen der WK allgemein schlanker und effizienter werden: u.a. werden diverse Leistungen zukünftig in einzelnen Landeskammern gebündelt.

Für die WKO Oberösterreich bedeuten die auf Bundesebene beschlossenen Umlagensenkungen eine Entlastung für die oö. Mitgliedsbetriebe – laut ersten Schätzungen – von mindestens 6 Mio. Euro im Jahr.

In Oberösterreich gehen wir aber noch weiter: Meine Vorgaben sind 10 Mio. Euro an jährlichen Einsparungen bis zum Jahr 2020. Durch eine effizientere und kostengünstigere Leistungserbringung wird es uns in Oberösterreich möglich sein – über die Umlagensenkung von jährlich mindestens 6 Mio. Euro hinausgehend - einen eigenen, neu geschaffenen „OÖ Standortfonds“ mit jährlich 4 Mio. Euro zu dotieren. Damit setzen wir gezielt standortpolitische Initiativen für die Weiterentwicklung Oberösterreich“, so Hummer.

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