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      Entgelttransparenz-Richtlinie – nächstes Bürokratiemonster

      2. März 2026

      Hoher Aufwand, keine Gleichstellung

      Bis 7. Juni 2026 soll die Entgelttransparenz-Richtlinie in Österreich umgesetzt werden. Die Idee der EU-Richtlinie ist die Beseitigung von Lohnunterschieden zwischen Frauen und Männern. Aus Sicht der heimischen Unternehmen droht jedoch das Gegenteil: zusätzliche Bürokratie statt echter Fortschritte bei der Gleichstellung.

       

      Der aktuelle Entwurf der Richtlinie greift massiv in bewährte betriebliche und kollektivvertragliche Strukturen ein. Besonders kritisch sind die vorgesehenen einseitig erzwingbaren Betriebsvereinbarungen sowie drohende Strafzahlungen von bis zu
      50.000 Euro.

       

      Statt neue Pflichten und Strafen zu schaffen, fordern wir bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine stärkere Berufsorientierung im Bildungssystem. Unternehmen für strukturelle Versäumnisse verantwortlich zu machen, ist der falsche Ansatz.

       

      Die Entgelttransparenz-Richtlinie in der derzeitigen Form verfehlt ihr Ziel. Sie schafft Bürokratie, schwächt bewährte Systeme und bringt keine nachhaltige Verbesserung bei der Lohngleichstellung. Daher muss dieser Entwurf grundlegend überarbeitet werden.

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