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      Grundnahrungsmittel

      17. Juni 2026

      Umsatzsteuer-Senkung ist Zumutung für Betriebe

      Am 1. Juli wird die Umsatzsteuer auf bestimmte Grundnahrungsmittel gesenkt. Der Nutzen für die Konsumentinnen und Konsumenten bleibt überschaubar, während die Kosten für das Budget hoch sind. Darüber hinaus sorgt die konkrete Ausgestaltung für einen erheblichen Mehraufwand in den betroffenen Betrieben.

       

      „Besonders Nahversorger wie Lebensmittelhändler, Bäcker und Gastronomiebetriebe stehen vor zahlreichen offenen Fragen zur konkreten Umsetzung. Denn die gesetzlichen Regelungen sind vor allem eines: praxisfremd“,

      ärgert sich WB-Landesobfrau Doris Hummer über fehlende Klarheit.

       

      Bürokratie und Unsicherheit

       

      Zum bürokratischen und finanziellen Aufwand, beispielsweise für die Umstellung der Kassensysteme, kommt die Unsicherheit darüber, wie einzelne Produkte steuerlich behandelt werden. Klare Regeln fehlen, was im Nachhinein bei Betriebsprüfungen zu teuren Problemen werden kann.

       

      „Der Finanzminister muss rasch für verständliche und vor allem verbindliche Umsetzungsrichtlinien sorgen, die den betroffenen Betrieben Sicherheit geben“,

      so Doris Hummer.

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