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      Investitionsanreize und Energie-Entlastung für heimische Betriebe

      3. September 2025

      Positive Signale für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich

      Die aktuelle Regierungsklausur bringt einige sehr erfreuliche Ergebnisse, vor allem zu gezielten Investitionsanreizen und der Senkung der Energiekosten.  So soll der allgemeine Investitionsfreibetrag von 10 auf 20 Prozent verdoppelt werden, jener für Investitionen in die Ökologisierung von 15 auf 22 Prozent erhöht – jeweils befristet bis Ende 2026. Damit soll die seit Jahren rückläufige Entwicklung der Bruttoanlageinvestitionen gestoppt werden. Zusätzlich ist ein Standortfonds geplant, der privates Kapital für Startups, Spin-Offs und Energieinfrastruktur mobilisieren soll.

       

      Neben Investitionen sind auch Energiepreise ein zentrales Thema. Wir begrüßen die Pläne der Regierung, den Ökostrombeitrag und die Energieabgabe zu senken und energieintensive Betriebe in den kommenden zwei Jahren mit 150 Millionen Euro zu unterstützen. Die aktuelle Initiative ist ein wichtiger Schritt, um Wettbewerbsfähigkeit und Standortstabilität zu sichern.

       

      Wir haben bereits 2022 in der Energiepreiskrise eine Strompreisregulierung nach dem „Cost-Plus-Modell“ vorgeschlagen: Der Strompreis setzt sich dabei aus den tatsächlichen Produktionskosten plus einem fairen regulierten Gewinnaufschlag zusammen. Eine Umsetzung hätte einen großen Teil der Inflation der letzten Jahre verhindern können. Wir schlagen daher erneut vor, dieses Modell als Energiekrisenmechanismus zu nutzen, um Strompreise im Krisenfall fair und unabhängig vom Gaspreis zu gestalten.

       

      Die Kombination aus gezielten Investitionsanreizen, Unterstützung energieintensiver Betriebe und Reformen im Energiesektor sehen wir als entscheidenden Impuls für Oberösterreichs Wirtschaft.

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