• News & Events

      Keine Ergebnisse gefunden

    • Sonstige Informationen

        Keine Ergebnisse gefunden

      Alle Suchergebnisse anzeigen schließen

      Keine neue Steuern für die Wirtschaft

      30. Januar 2026

      Linzer Unternehmen brauchen Entlastung.

      Der Wirtschaftsbund Linz-Stadt spricht sich klar gegen den Gemeinderatsantrag der SPÖ Linz zur Einführung von „Business Improvement Districts“ (BID) nach Hamburger Vorbild aus. Hinter dem klingenden Begriff steckt ein Modell, in denen Betriebe, Eigentümer und teils auch Anrainer verpflichtend zusätzliche Abgaben leisten müssen. Mit diesen Geldern werden Maßnahmen wie Begrünung, neue Beleuchtung, Stadtmöblierung oder Marketingaktionen finanziert. Entscheidend ist: Die Beiträge sind nicht freiwillig. Wer im betroffenen Gebiet liegt, zahlt – unabhängig davon, ob die Maßnahmen gewünscht sind oder einen Nutzen bringen.

      „Unsere Innenstadt und unsere Stadtteilzentren brauchen spürbare Verbesserungen bei Aufenthaltsqualität, Sauberkeit und Gestaltung, aber ganz sicher keine neue Pflichtabgabe für Betriebe und Anrainer. Wer den lokalen Handel stärken will, muss entlasten statt belasten. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist das das falsche Signal für die Unternehmen“,

      betont die Linzer Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer.

      Die Linzer SPÖ fordert in ihrem Antrag, dass Bund und Land gesetzliche Rahmenbedingungen für BID-Projekte prüfen und ausarbeiten sollen. Der Wirtschaftsbund Linz-Stadt lehnt diesen Weg ab: Gemeinsame Ideen sind gefragt, aber nicht mit Zwangsverpflichtung aller nicht Beteiligten. Sie darf nicht über neue verpflichtende Beiträge finanziert werden. Unsere klare Stellung dazu: Belebung ja, Zwangsabgaben nein.

      Bezirksobmann Markus Raml verweist auf die klaren Prioritäten der Unternehmen:

      Die Linzer Betriebe brauchen Entlastung bei Energie- und Arbeitskosten, weniger Bürokratie und schnellere Verfahren. Anstatt neue Abgabenmodelle zu erfinden, sollten wir uns auf diese Entlastungshebel konzentrieren.“

      Der Wirtschaftsbund Linz-Stadt setzt daher auf freiwillige Kooperationen, gezielte Förderungen und eine standortfreundliche Politik, die Investitionen ermöglicht – ohne neue Pflichtabgaben für Eigentümer, Betriebe und Anrainer.

       

      Foto: Doris Lang-Mayerhofer, Markus Raml
      Fotonachweis: Wirtschaftsbund Oberösterreich
      Schließen