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      Linz braucht die Ost-Tangente

      9. März 2026

      Pendler, Stadt und Wirtschaft müssen entlastet werden.

      Mit der Fertigstellung der tschechischen Autobahn D3 bis zur Staatsgrenze Ende 2026 und dem Lückenschluss der S10 bis 2031/32 entsteht eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung zwischen Prag und dem Adriaraum, die Prognosen zufolge einen massiven Verkehrsanstieg mit sich bringen wird. Besonders betroffen wäre die bereits heute stark belastete Linzer Stadtautobahn A7.

      „Eine verkehrliche Entlastung des Zentralraums durch die geplante Ost-Tangente ist in diesem Hinblick unerlässlich“,

      weist Wolfgang Schneckenreither, Wirtschaftskammer-Obmann (WB) der Sparte Transport und Verkehr, einmal mehr auf dieses kritische Nadelöhr hin.

       

      Trotz abgeschlossenem Trassenauswahlverfahren und gesetzlich gesichertem Grundstückskorridor blockieren derzeit ein Gemeinderatsbeschluss der Stadt Linz sowie ein säumiges Bundesministerium das Vorankommen des Projekts. Für die Projektrealisierung ebenso unerlässlich ist zudem ein Antrag und Beschluss im Nationalrat zur Aufnahme der Ost-Tangente ins Bundesstraßengesetz. Wollen Bevölkerung, Pendler und Wirtschaft im
      oö. Zentralraum in naher Zukunft nicht am immer dichter werdenden Verkehr ersticken, müssen Stadt, Land und Bund an einem Strang ziehen.

       

      Enorme Aufwertung des Standorts

      Auf die positiven Aspekte einer Entlastung des Zentralraums durch die Ost-Tangente weist auch Klaus Schobesberger (WB), Obmann der WKO Linz-Stadt, hin. Durch die Verlagerung des Durchgangsverkehrs wird der Zentralraum Linz entlastet.

       

      „Weniger Ausweichverkehre wirken sich positiv auf die innerstädtische Verkehrssicherheit aus und werten Wohnsiedlungen und öffentliche Stadträume auf. Eine Verbesserung der Lebensqualität schafft die Ost-Tangente sowohl für Pendler als auch die ansässige Bevölkerung“,

      so Schobesberger.

       

       „Ohne Ostumfahrung drohen Verkehrsüberlastung und Standortnachteile. Wir brauchen diese Verbindung, um Betriebe zu entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Wer Arbeitsplätze sichern und Wertschöpfung in der Region halten will, muss heute die infrastrukturellen Voraussetzungen dafür schaffen“,

      betont auch Markus Raml, Wirtschaftsbund-Bezirksobmann Linz-Stadt.

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