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      Lohnnebenkosten jetzt senken

      12. März 2026

      Weniger ist mehr

      Aktuellen Analysen zufolge zählen die Arbeitskosten in Österreich zu den höchsten im internationalen Vergleich. Vor allem Dienstgeber-Lohnnebenkosten liegen bei 29,3 Prozent des Bruttolohns – einer der höchsten Werte in der OECD.

       

      Staatsquote von 56 Prozent: Ausgabenproblem statt Einnahmenproblem

       

      Gleichzeitig zählt Österreich mit mehr als 56 Prozent Staatsausgaben zu den ausgabenintensivsten Staaten der Welt. Parallel dazu steigt die Abgabenquote weiter. Zusätzliche Belastungen auf Arbeit und unternehmerische Tätigkeit verschärfen diese Schieflage. Schon jetzt wird in unserem Land weniger investiert und Produktion wandert ab.In den vergangen zwei Jahren ging in der Industrie jeder 20. Arbeitsplatz verloren.

       

      Wir fordern eine Senkung der Lohnnebenkosten um fünf Prozentpunkte. Ein zentraler Ansatzpunkt ist der Familienlastenausgleichsfonds (FLAF). Heute stammen rund 80 % seiner Mittel aus Lohnnebenkosten der Arbeitgeber. Familienpolitik ist jedoch eine staatliche Budgetaufgabe und sollte nicht überwiegend über Abgaben auf Arbeit finanziert werden. Ziel muss daher sein: den FLAF vollständig aus den Lohnnebenkosten herauszulösen.

       

      Die Entlastung des Faktors Arbeit hat positive Auswirkungen auf unser wirtschaftlichesWachstum und die Beschäftigung. Gleichzeitig muss eine solche Reform so gestaltet werden, dass sie ohne zusätzliche Steuerbelastungen auskommt. Möglich machen würden dies die Kürzung von Überfördungen, die Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters, eine Ausgabenbremse im Verwaltungsbereich und ein effizienteres Gesundheitssystem.

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