• News & Events

      Keine Ergebnisse gefunden

    • Sonstige Informationen

        Keine Ergebnisse gefunden

      Alle Suchergebnisse anzeigen schließen

      Lohnnebenkosten-Senkung

      11. Juni 2026

      Unternehmen entlasten statt zusätzlich belasten

      Die angekündigte Senkung der Lohnnebenkosten im Rahmen des Budgetbegleitgesetzes ist aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Standorts.

      „Wir warnen aber davor, diese Entlastung durch neue steuerliche Belastungen wieder zu konterkarieren. Eine Erhöhung der Körperschaftsteuer, versteckte neue Lohnnebenkosten-Erhöhungen sowie die Ausdehnung des Pkw-Sachbezugs auf E-Fahrzeuge wären wirtschafts- und standortpolitisch klare Rückschritte“,

      warnt Präsidentin Doris Hummer, Wirtschaftsbund-Landesobfrau.

      Arbeit in Österreich ist im internationalen Vergleich zu teuer. Jede Entlastung stärkt Beschäftigung, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionskraft. Entscheidend ist aber, dass diese Entlastung tatsächlich bei den Unternehmen ankommt.

      Kritisch sehen wir daher die diskutierte Erhöhung der Körperschaftsteuer sowie zusätzliche bürokratische Belastungen. Gerade erfolgreiche Unternehmen sind wichtige Investoren, Arbeitgeber und Auftraggeber entlang regionaler Wertschöpfungsketten. Höhere Steuern und mehr Bürokratie schwächen den Standort und verschärfen den internationalen Wettbewerbsnachteil.

      Ebenso abzulehnen ist die geplante Ausweitung des Sachbezugs auf privat nutzbare E-Firmenfahrzeuge. Die bisherige Sachbezugsbefreiung hat wesentlich zur Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeugflotten beigetragen.

      „Wer E-Mobilität will, muss verlässliche Rahmenbedingungen schaffen. Die Einführung eines Sachbezugs für E-Fahrzeuge wäre ein Vertrauensbruch gegenüber jenen Betrieben, die bereits investiert haben. Demnach muss es zumindest einen Bestandschutz für die Sachbezugsfreiheit für bestehende Fahrzeugflotten geben“,

      gibt Hummer die Zielrichtung klar vor.

      Aus Sicht der oberösterreichischen Wirtschaft muss das Budgetbegleitgesetz klare Prioritäten setzen: die Entlastung von Arbeit, den Verzicht auf investitionshemmende Belastungen und strukturelle Reformen auf der Ausgabenseite. Budgetkonsolidierung darf nicht zulasten von Wachstum, Beschäftigung und Standortqualität gehen. Wir brauchen weniger Belastung, mehr Verlässlichkeit und bessere Rahmenbedingungen für jene, die investieren und Arbeitsplätze schaffen.

      Schließen