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      Lohnnebenkosten sinken

      28. April 2026

      Positive Weichenstellung für unsere Wirtschaft

      Das Doppelbudget bringt eine positive Weichenstellung für unsere Wirtschaft: Die Senkung der Lohnnebenkosten ist fix verankert. Ab 2028 werden die Arbeitskosten um einen Prozentpunkt reduziert – eine unserer zentralen Forderungen als Wirtschaftsbund wird damit umgesetzt.

       

      Für unsere Betriebe ist das ein starkes Signal: mehr Wettbewerbsfähigkeit, bessere Rahmenbedingungen und neue Chancen für Wachstum. Jeder Schritt bei den Lohnnebenkosten wirkt direkt und schafft zusätzliche Jobs.

       

      Klar ist aber auch: Das kann nur ein erster Schritt sein. Österreich hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Daher braucht es weitere Entlastungen statt neuer Belastungen. Die Verlängerung der Bankenabgabe sehen wir kritisch – hier braucht es einen klaren Ausstiegspfad. Die Anhebung der Körperschaftsteuer, von 23 auf 24 Prozent bei Gewinnen über einer Mio. Euro, ist noch zu diskutieren. Gleichzeitig ist positiv hervorzuheben, dass Vermögens- und Erbschaftssteuern klar ausgeschlossen wurden.

       

      Als Wirtschaftsbund treiben wir in Oberösterreich die Entlastung konsequent voran und setzen dabei selbst konkrete Schritte: Die Kammerumlage 2 wurde seit 2001 bereits um 25,6 % gesenkt, weitere minus 20 % sind auf Schiene.

       

      Unser Ziel bleibt klar: spürbar niedrigere Arbeitskosten und ein starker Standort für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer.

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