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      Über 90 Prozent der offenen Stellen sind Vollzeit

      1. September 2025

      Erstmals erhobener Wirtschaftsbund-"Vollzeitradar": Diskrepanz zwischen offenen Vollzeitstellen und Teilzeitquote wird zunehmend zur Wohlstandsbremse

      90,4 Prozent der offenen Stellen waren im August als Vollzeitstellen ausgeschrieben. 9,6 Prozent waren Teilzeitjobs. Das geht aus dem erstmals erhobenen Wirtschaftsbund-„Vollzeitradar“ hervor. Insgesamt waren im Vormonat österreichweit 160.306 Jobs inseriert. Die Teilzeitquote von Männern und Frauen lag nach Angaben der Statistik Austria im Jahr 2024 bei 31,5 Prozent. Es ist unbestritten, dass einige Menschen aufgrund von Kinderbetreuung, Pflege oder aus gesundheitlichen Gründen Teilzeit arbeiten müssen. Diese verdienen volle Unterstützung und die passenden Rahmenbedingungen. Aber rund 25 Prozent der Teilzeitbeschäftigten geben offen an, einfach nicht mehr arbeiten zu wollen. Genau diese Lifestyle-Teilzeit wird zur Wohlstandsbremse.

       

      Der Trend zur Lifestyle-Teilzeitarbeit kostet uns jährlich Milliarden, schwächt langfristig unser Pensions- und Sozialsystem und wird dadurch zunehmend zu einem gesamtwirtschaftlichen Problem. Wir alle wollen faire Chancen, soziale Sicherheit und einen starken, zukunftsfitten Standort. Unsere Betriebe schaffen Arbeitsplätze, sichern Wohlstand und tragen das Gesundheits- und Sozialsystem. Und: sie ringen um Arbeitskräfte und brauchen jede helfende Hand. Österreich muss jetzt sein Arbeitskräftepotenzial endlich voll ausschöpfen: z. B. durch Anreize für Mehrarbeit und eine flächendeckende, hochwertige Kinderbetreuung.

       

      Im EU-Vergleich zweithöchste Teilzeitquote in Österreich

       

      Österreich verzeichnete zuletzt die zweithöchste Teilzeitquote aller 27 EU-Staaten. Österreich lag damit hinter den Niederlanden und vor Deutschland. Die Teilzeitrate bei erwerbstätigen Frauen belief sich 2024 laut Statistik Austria auf 51,1 Prozent, ein Plus von 0,5 Prozentpunkten gegenüber 2023. Bei Männern erhöhte sich die Teilzeitquote um 0,3 Prozentpunkte auf 13,7 Prozent.

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