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      Weg frei für Mercosur-Abkommen

      12. Januar 2026

      Große Chancen für den Exportstandort Oberösterreich

      Das grüne Licht aus Brüssel für das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) ist ein wichtiger Meilenstein für Europa – und besonders für Oberösterreich. In einer Phase, in der die internationalen Handelsverwerfungen das Exportvolumen von 2023 bis 2025 um rund 10 Prozent sinken ließen, eröffnet das Abkommen neue Perspektiven für Wachstum, Beschäftigung und Wertschöpfung.

       

      Wirtschaftsbund-Landesobfrau Doris Hummer begrüßt die Entscheidung ausdrücklich:

      „Wir haben lange für das Mercosur-Abkommen gekämpft. Mit über 700 Millionen Menschen entsteht nun die größte Freihandelszone der Welt – ein riesiger Chancenmarkt für unsere Unternehmen.“

       

      Mit dem Abkommen werden Zölle auf rund 90 Prozent der Waren abgeschafft. Für österreichische Unternehmen bedeutet das eine jährliche Zollersparnis von rund 130 Millionen Euro. Oberösterreich, das bereits jetzt das höchste Handelsvolumen mit den Mercosur-Staaten aufweist, wird davon besonders stark profitieren.

       

      Weitere Handelsabkommen rasch vorantreiben

       

      Nach dem Durchbruch beim Mercosur-Abkommen richtet sich der Blick auf weitere internationale Partnerschaften. In Asien wurden bereits Fortschritte erzielt – etwa mit Indonesien – und Verhandlungen mit Thailand und den Philippinen laufen vielversprechend. Auch die Gespräche mit Indien sollten zügig intensiviert werden.

       

      Zusätzlich hat die österreichische Bundesregierung für Herbst eine „Afrikastrategie 2026“ angekündigt. Diese Initiative bietet die Chance, neue Märkte zu erschließen und langfristige wirtschaftliche Kooperationen aufzubauen.

       

      Jetzt gilt es, die neuen Möglichkeiten aktiv zu nutzen und weitere Handelsabkommen rasch umzusetzen – im Interesse eines starken Wirtschaftsstandorts Oberösterreich.

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