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      Westbalkan-Kontingent stark nachgefragt

      12. Mai 2026

      Arbeitskräfte aus Montenegro, Serbien, Nordmazedonien, Kosovo, Bosnien und Herzegowina verstärken heimische Tourismusbetriebe

      In den oberösterreichischen Tourismusbetrieben laufen die Vorbereitungen für die kommende Sommersaison auf Hochtouren. Unterstützt werden sie dabei von Saisonarbeitskräften aus dem Westbalkan, die über ein zusätzliches Kontingent nach Österreich geholt werden konnten.

       

      „Mit Stichtag Mai 2026 haben wir in Oberösterreich die 109 Plätze aus dem Westbalkan-Kontingent ausgeschöpft. Aus dem regulären Saisonarbeits-Kontingent stehen noch Plätze zur Verfügung. Das schafft Planungssicherheit für unsere Betriebe für die kommende Hochsaison“,

      zeigt sich Gerold Royda, Obmann der Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer OÖ, erfreut

       

      „Dass wir in Oberösterreich bereits Anfang Mai das Westbalkan-Kontingent ausgeschöpft haben, zeigt eindeutig, dass wir mit dieser langjährigen Forderung ins Schwarze getroffen haben“,

      bestätigt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, WB-Landesobfrau.

       

      Kontingenterweiterung bringt Entlastung

      Die Bundesregierung hatte im Herbst 2025 nicht nur die Saisonkontingente österreichweit von 4.985 auf 5.500 Saisonarbeitsplätze erhöht. Darüber hinaus sorgte die Einführung des von uns lange geforderten „Westbalkan-Kontingents“ mit 2.500 zusätzlichen Saisonarbeitsplätzen für massive Erleichterung. Seit 1. November 2025 wurden Anträge für Saisonarbeitskräfte aus den EU-Beitrittsländern des Westbalkans (Montenegro, Serbien, Nordmazedonien, Kosovo, Bosnien und Herzegowina) aus dem Westbalkan-Kontingent bedient. Die Maßnahme sorgt in den saisonabhängigen Branchen für spürbare Entlastung und bessere Planbarkeit.

       

      Rot-Weiß-Rot-Karten: Fachkräfte weiter stark gefragt

      Auch die Anzahl der Rot-Weiß-Rot-Karten, die seit Beginn des Jahres 2026 bis Ende April in Oberösterreich ausgestellt wurden, ist mit rund 500 Karten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Zu den gefragtesten Berufen zählen Koch und Küchengehilfen, gefolgt von Gesundheitsberufen, Techniker und Mechaniker.

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