Wirtschaftsbund Wels setzt auf Zukunftsthemen und lud zum Innovationstalk mit Kreisel Electric

Zur bereits 16. Veranstaltung von „Zukunft.Wirtschaft.Wels.“ des Wirtschaftsbundes durfte Obmann Josef Resch 170 interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer aus Wels und dem Welser Umland begrüßen.

Der Wirtschaftsbund sieht sich als Visionär und Wegbereiter für Zukunftsthemen und kaum ein anderer Gastreferent konnte diesem Profil mehr entsprechen als Markus Kreisel von der Kreisel Electric GmbH aus Freistadt.

 „Diese Brüder sind besser als Tesla“, oder „von der Garagenwerkstatt zum Global Player“, wurde das Brüdergespann schon mehrfach in Zeitschriften betitelt und machten sich so bei Elektroantrieben international einen Namen. Und dies nicht umsonst, stellt die bisherige Karriere doch eine sehr Bemerkenswerte dar. „Noch tüfteln wir in einer Garage mit rund 50 Mitarbeitern, ab Mitte 2017 ziehen wir in unsere neue Batteriefabrik in Rainbach in Mühlkreis, wo in Summe ein zweistelliger Millionenbetrag investiert wird. Bis Ende 2017 werden wir 150 Mitarbeiter beschäftigen“, so Markus Kreisel.

Die Idee ist dabei simpel und faszinierend zugleich. Die Brüder Kreisel haben es geschafft Batterien so zu modifizieren, dass deren Leistung weit über den von herkömmlichen Herstellern liegt. Aufgrund der speziellen Anordnung der Batterie-Zellen und einem innovativen Wärme-Management habe man einen Kapazitätsvorteil von 20 Prozent gegenüber dem Wettbewerb. Zu ihren Kunden zählen internationale Größen wie Magna oder Bosch.

 „Die Zukunft gehört ganz klar den Elektroantrieben. Fahrzeuge mit unserem System haben eine Laufleistung von rund 550.000 Kilometer und eine Lebensdauer von rund 8 Jahren. Die Batterie hat nach diesen acht Jahren noch immer eine Restkapazität von 20 Jahren, wonach im ‚Second Life‘ das Produkt weiter verwendet werden kann“, erklärt der Mittlere der drei Brüder.

 „Für mich als leidenschaftlicher Visionär und Querdenker, der ständig auf der Suche nach Neuem ist, ist es besonders erfreulich, ein so junges und innovatives Unternehmen wie Kreisel in Wels begrüßen zu dürfen. Wir werden von diesen drei Brüdern in Zukunft noch sehr viel hören“, so WB-Obmann Resch.

Anfragen bekommen die Brüder aus aller Welt. So gibt es bereits Kooperationen mit dem asiatischen Raum sowie Nordamerika, wo in naher Zukunft ebenso Fuß gefasst wird. „Insbesondere Chile ist in Sachen E-Mobilität besonders innovativ und investiert einiges in diese Technologie. Diese Investitionen rechnen sich“, so Kreisel weiter.

„In Europa gibt es rund 100 Millionen Fahrzeuge. Werden diese auf E-Autos umgestellt, wo bekommen wir so viel Strom her?“, so eine Frage eines Gastes, die von Herrn Kreisel wie folgt beantwortet wurde: „Der Stromverbrauch würde sich dann um lediglich 13 Prozent erhöhen“.

 Die Entscheidung, ein Elektroauto anzukaufen, wird in Zukunft auf einen Großteil der Bevölkerung zukommen, denn zum Einen ist der Verbrauch mit 29 Euro pro 1000 Kilometer sehr günstig, zum Anderen ist man im Energieverbrauch sehr autark und nicht länger abhängig von Ölmultis aus dem Nahen Osten.

„Die österreichische Regierung hat hier die richtigen Weichen gestellt. Durch die Förderung von E-Autos und von E-Tankstellen wird intelligent in die Zukunft investiert, sodass alle davon profitieren“, schließt Markus Kreisel.

 

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