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      Datenschutzgrundverordnung wirft viele Fragen auf

      Lambach. Ab 25. Mai 2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung der EU, die auf der Grundrecht-Charta Art. 8 basiert. Der Sinn ist, im Binnenraum einheitliche Regelungen beim Datenschutz zu schaffen. Um Licht in das Dunkel zu bringen, organisierten die Wirtschaftsbundgruppen Lambach-Edt und Steinhaus einen Informationsabend im Veranstaltungszentrum Rossstall Lambach.

      Am 28. Februar folgten knapp 100 Gäste der Einladung, was bereits die Brisanz des Themas verdeutlicht. „Grundsätzlich soll die Datenschutzgrundverordnung einmal ‚awareness‘ also Bewusstsein schaffen“, betonte Mag. Werner Landl, Rechtsanwalt und einer der Referenten an diesem Abend.

      Weitere wichtige Tipps seines Kollegen, Mag. Bernhard Gebhart, waren:

      Analysieren der Datenverarbeitungen im Unternehmen: Welche personenbezogenen Daten sammle ich? Zu welchem Zweck hebe ich diese auf? (Anm.: Immerhin muss ich aufgrund des BGB 30 Jahre Unterlagen zu den Aufträgen aufheben). Wer hat aller Zugriff darauf?

      Abstraktes Verzeichnis über die gesammelten Daten anlegen: Beispielsweise in dem Verzeichnis anführen, dass ich von den Kunden Name, Telefonnummer, Adresse, Firmenbuchnummer oder Ähnliches speichere. Dieses Verzeichnis muss bei einer Kontrolle durch die Datenschutzbehörde vorliegen.

      Datenschutzbeauftragten festlegen: Je nach Unternehmensgröße ist ein Datenschutzbeauftragter festzulegen. Diese Leistung kann auch „zugekauft“ werden, fall im eigenen Unternehmen keine Person dazu freigestellt werden kann.
      Vollständige Datenschutzerklärung veröffentlichen: Auf der Unternehmenswebsite oder auch im Verkaufs- oder Gasthausraum kann ich eine vollständige Datenschutzerklärung veröffentlichen, die den  Kunden darauf hinweist, dass Daten aus Gründen der ordnungsgemäßen Auftragsabwicklung gesammelt werden.

      Die beiden Referenten stellten sich auch allen Fragen der anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer. Nicht nur dadurch wurde klar, dass die Anwendung der Datenschutzgrundverordnung je nach Branche sehr differenziert ist. Die Wirtschaftskammer aber auch der Wirtschaftsbund stehen für sämtliche Anliegen dazu jederzeit bereit.

      Im Anschluss an die informativen Ausführungen tauschten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer noch bei Speis‘ und Trank aus. Letzteres unterstützte übrigens die Sparkasse Lambach. Die Wirtschaftsbundobleute Alexander Huber (Lambach) und Andreas Plachy (Steinhaus) dankten dafür herzlich.

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