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      Empörung über Linz-Werbung für Gratis-Parken in Paschinger PlusCity:

      Nächster Affront gegen Linzer Handel

      Für Aufregung sorgt die März-Ausgabe des Stadtmagazins „Lebendiges Linz“ mit einem ganzseitigen Inserat eines außerstädtischen Einkaufszentrums, das darin mit Gratis-Parken wirbt. Medieninhaberin und Herausgeberin des Stadtmagazins ist die Stadt Linz. „Nach Parkgebühren-Verdoppelung, Erhöhung der Parkstrafen sowie Gebührenpflicht-Ausweitung auf Samstag-Nachmittag ist diese Gratis-Parken-Werbung eines Konkurrenten im stadteigenen Magazin der nächste Affront gegen den Linzer Handel“, ist WB-Linz-Obfrau Stadträtin Susanne Wegscheider empört.

      Mit der Erhöhung bei den Parkgebühren um 4,4 Millionen Euro und bei den Parkstrafen um 900.000 Euro wollen SPÖ und GRÜNE heuer von den Parkkunden der Innenstadt insgesamt 11,8 Millionen Euro einnehmen. Während der Linzer Handel unter dieser städtischen Parkgebühren-Abzocke leidet, verkauft die Stadt Linz nun auch noch Werbeflächen an die Konkurrenz, die mit Gratis-Parken wirbt. Verantwortlich dafür ist der für die städtischen Medien zuständige Referent SP-Bürgermeister Franz Dobusch selbst. So muss auch für die von Stadträtin Wegscheider vorgeschlagenen Themen der Wirtschaftsseite in „Lebendiges Linz“ – in dieser Ausgabe ein Bericht über kreative neue Geschäfte in Nebenstraßen! – zuvor die Zustimmung des Bürgermeisters eingeholt werden.

      Ein FPÖ-Inserat in einer SPÖ-Zeitung wäre für Dobusch wohl undenkbar. Genau so undenkbar sollten daher auch Inserate der Konkurrenz in den eigenen Medien sein. Dass so ein Inserat passieren konnte, zeigt von mangelndem Problembewusstsein der Rathausmehrheit über die Schwierigkeiten des Linzer Handels. Dazu kommt, dass die hohen Parkgebühren vor allem den Geschäften abseits der Landstraße massiv zusetzen und entsprechende Umsatzverluste bescheren.

      „Wie noch zu keinem anderen Thema, haben die Linzer Geschäftsleute mit einer wahren Beschwerdeflut an Mails ihre negativen Erfahrungen zur Parkgebührenerhöhung untermauert“, sagt Wegscheider. „Wir werden daher weiterhin gegen diesen stadtschädigenden Parkgebührenwucher kämpfen. Um so mehr, als SP-Vizebgm. Klaus Luger sogar schon plant, die Gebührenpflicht bis in die Abendstunden auszudehnen, womit die Rahmenbedingungen für die Innenstadt noch einmal verschärft würden.“

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