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      Klare Ziele für den Wirtschaftsstandort vereinbart

      Frühjahrsklausur des Wirtschaftsbundes: Größtes UnternehmerInnen-Netzwerk mit über 17.000 Mitgliedern

      Alle Zeichen stehen auf Veränderung. Themen wie Digitalisierung, Globalisierung, Wettbewerbs- fähigkeit und Innovationsstärke werden in Zukunft ganz maßgeblich darüber entscheiden, wie erfolgreich eine Region sein wird. Spitzen der Oö. Wirtschaft tagten deshalb in Wesenufer und fixierten den Fahrplan für den Wirtschaftsstandort.

      Mit der Oö. Wirtschaft geht’s wieder bergauf

      Seit Jahren zeigte die Erfolgskurve der Oö. Wirtschaft krisenbedingt nach unten. Zwar geben auch die aktuellen Wirtschaftsdaten keinen großen Grund zur Freude, dennoch deutet alles auf eine spürbare Besserung hin. So sank erstmals seit einigen Jahren die Arbeitslosenquote auf nunmehr 6,0%. Bestätigung findet die Einschätzung Hummers auch im aktuellen Radar der Wirtschaftskanzlei Deloitte, welche eine Trendumkehr ortet. Das Ergebnis der Metastudie bezeugt, dass der Abwärtstrend der letzten Jahre vorerst gestoppt ist. Der Indexwert über sieben bewertete Faktoren steigt im Jahresvergleich von 2,86 auf 3,00 von maximal 5 Punkten. „Deloitte bestätigt mit dieser Studie, dass positive Bewegung in die Wirtschaft kommt. Was wir nun brauchen, ist eine klare Vision für unseren Standort. Es darf nicht bei diesem Momentum bleiben, sondern muss zu einer nachhaltigen Trendwende führen“, sagt Hummer. 

      Top Themen für Oberösterreich.

      Im Rahmen der Frühjahrsklausur des Wirtschaftsbundes von Doris Hummer und Ihrem Team – darunter u.a. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl, Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und LH-Stellvertreter Michael Strugl – wurden auch klare Schwerpunkte für diesen Richtungswechsel erarbeitet.

      1. Fachkräfte sichern.

      Der Wirtschaftsbund OÖ fordert mindestens zwei technische NMS pro Bezirk.

      Die Zukunft der Bildung liegt vor allem im technischen Bereich. Ein rascher Ausbau von TNMS bringt der Wirtschaft die dringend notwendigen Fachkräfte und sorgt für eine Stärkung des Standortes. Parallel dazu wird eine Weiterentwicklung der FHs und der JKU im Bereich der Forschung und Technologie (z.B. IT) benötigt.

      Die Hälfte aller Oö. Arbeitslosen sind unterqualifiziert. Um das Arbeitskräfteangebot an die Bedürfnisse der Zukunft anzupassen, bedarf es gezielter Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Einerseits durch die „Duale Akademie“ für Lehrlinge, anderseits durch einen sog. „Qualifizierungsverbund“ für Hilfs- bzw. Fachkräfte. Digitale Aus- und Weiterbildungen durch o.a. Maßnahmen werden künftig vor Arbeitslosigkeit schützen und Jobs schaffen.

      2. Exzellente Infrastruktur.

      Der Wirtschaftsbund OÖ fordert einen flächendeckenden Ausbau mit günstigen Tarifen.

      Als einen der wichtigsten Standortfaktoren nennen Experten die Infrastruktur in Form von Straßen, – Schienen- und Luftverkehr. Laut einer Studie liegt in diesem Bereich OÖ hinter dem Spitzenfeld und hat dringenden Aufholbedarf. Unabdinglich sind deshalb rasche Maßnahmen zur Lösung des Problems.

      Ebenso braucht es rasch einen flächendeckenden und leistbaren Ausbau von Breitband.

      3. Abgabenquote senken.

      Der Wirtschaftsbund OÖ fordert eine Senkung der LNK und Überstunden steuerlich zu begünstigen.

      Laut einer OECD-Studie hat Österreich mit einer Abgabenquote von 47,1% raschen Aufholbedarf. Der Faktor Arbeit gehört entlastet und Investitionen angereizt, um den Wirtschaftsstandort zu stärken.

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