KV-Abschluss: 3 Prozent mehr Lohn für Beschäftigte in Gastronomie und Hotellerie
19. August 2026
Spürbare Verbesserungen für Beschäftigte - Betriebe brauchen zugleich wirtschaftlichen Spielraum.
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19. August 2026
Spürbare Verbesserungen für Beschäftigte - Betriebe brauchen zugleich wirtschaftlichen Spielraum.
Nach intensiven Verhandlungen haben sich die Fachverbände Gastronomie und Hotellerie mit den Gewerkschaften GPA und vida auf einen neuen Kollektivvertragsabschluss geeinigt. Ab 1. Oktober 2026 steigen die Löhne und Gehälter im Durchschnitt um 3 Prozent. Die Lehrlingseinkommen steigen durchschnittlich um 3,44 Prozent. Zusätzlich wurde für den Großteil der Beschäftigten eine Prämie von maximal 275 Euro vereinbart.
„Der Abschluss bringt spürbare Verbesserungen für die Beschäftigten und berücksichtigt gleichzeitig die wirtschaftlich herausfordernde Situation vieler Betriebe. Gerade jetzt braucht es Lösungen, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie für Unternehmen tragbar sind“,
betont Gerold Royda, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKO Oberösterreich, Wirtesprecher Oberösterreich und Bundesausbildungsleiter der Fachverbände Gastronomie und Hotellerie in der WKÖ.
Royda verweist darauf, dass die Einkommen in der Branche bereits in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind. Von 2021 bis 2025 erhöhten sich die Löhne und Gehälter durchschnittlich um 27,1 Prozent, bei einer Inflation von 23,8 Prozent. Die Lehrlingseinkommen stiegen im selben Zeitraum durchschnittlich um rund 35 Prozent.
„Unsere Betriebe stehen unter erheblichem Kosten- und Wettbewerbsdruck und sind gleichzeitig auf qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Die Stärke der Sozialpartnerschaft liegt darin, diese unterschiedlichen Interessen am Verhandlungstisch zusammenzubringen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden“,
so Royda.
Für den Wirtschaftsbund Oberösterreich ist entscheidend, dass die Branche auch künftig wirtschaftlich leistungsfähig bleibt. „Nur wirtschaftlich gesunde Betriebe können langfristig attraktive Arbeitsplätze sichern und die hohe Qualität im oberösterreichischen Tourismus gewährleisten“, so Royda abschließend.
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