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      Müssen alle Bundesstellen in Wien sein?

      Marchtrenk. Am 4. Oktober 2016 fand nicht nur die Jahreshauptversammlung des Wirtschaftsbundes Marchtrenk mit Neuwahl statt. Im Anschluss waren alle Unternehmerinnen und Unternehmer zum Informationsabend „Mehr Chancen durch Dezentralisierung – Müssen wirklich alles Bundesstellen in Wien sein?“ in den Raiffeisensaal der Bankstelle Marchtrenk geladen.

      Bei der Jahreshauptversammlung freute sich das Vorstandsteam des Wirtschaftsbundes unter Obmann Markus Birner über die einstimmige Bestätigung des Wahlvorschlages.

      Personen im WB-Vorstand Marchtrenk
      Obmann: Markus Birner
      Obmann-Stellvertreterin Mag. Barbara Hamader-Rabl
      Obmann-Stellvertreter Komm. Rat Fritz Floimayr
      Kassier Peter Gruber MBA
      Kassier-Stellvertreter Ferdinand Dämon
      Schriftführerin Elke Ehrenecker
      Schriftführerin-Stellvertreter Georg Dörr jun.
      Schriftführerin-Stellvertreterin Michaela Steiner
      Rechnungsprüfer Mag. Martin Klinger
      Pressesprecherin Mag. Barbara Hamader-Rabl
      Senioren-Sprecher Peter

      Neu im Team sind Peter Gruber MBA, Georg Dörr jun., Mag. Martin Klinger und die Funktion des Senioren-Sprechers. Bezirksobmann KommR Franz Ziegelbäck dankte allen, sich für die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmen einzusetzen. Gleichzeitig gratulierte er zur Wahl bzw. Wiederwahl.

      Obmann Markus Birner betonte, dass er weiterhin parteiübergreifend für Marchtrenks Wirtschaft arbeiten wird. „Der Wirtschaftsbund Marchtrenk vertritt die Interessen der Selbstständigen und der selbstständig Denkenden“, erklärte Markus Birner bei der Jahreshauptversammlung.

      Dezentralisierung bringt regionale Wertschöpfung und starken ländlichen Raum
      Beim anschließenden Unternehmerabend informierte Bundesratspräsident a.D. Prof. Gottfried Kneifel über die Chancen, die die Dezentralisierung von Bundesstellen birgt. Eine Studie des IWS (= Institut für Wirtschaftsstandort Oberösterreich), dessen Geschäftsführer Gottfried Kneifel ist, zeigt, dass die Dezentralisierung mehr Arbeitsplätze, mehr Wirtschaftswachstum und regionale Wertschöpfung bringen würde. Von 68 bestehenden Bundesstellen befinden sich 65 in Wien. Wieso ist eigentlich die Bundesagentur für Bergbauern auch in Wien, fragte sich etwa Gottfried Kneifel bei seinem Vortrag. „Der ländliche Raum würde gestärkt, wenn auch in den Regionen Bundesstellen wären. In Zeiten der modernen Kommunikationsmittel kann das keine Schwierigkeit sein. Unsere Nachbarn – sprich die Bayern – machen das vor!“, betonte Gottfried Kneifel. Erste Schritte sind mit dem Beschluss aller Landtagspräsidenten, Bundesstellen zu dezentralisieren, bereits gesetzt.

      Im Anschluss lud der Wirtschaftsbund Marchtrenk und die RAIFFEISENBANK WELS zum Netzwerken und Imbiss ein.

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