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      Oö. Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe fordern Zukunftspaket

      Die Corona-Pandemie hat die oö. Kino-, Kultur und Vergügnungsbetriebe hart getroffen. Monatelange Betriebssperren und teilweise Umsatzausfälle von bis zu 100 Prozent stellen die Branche vor große Herausforderungen. Alle Volksfeste und Jahrmärkte wurden 2020 abgesagt, Kinos sind mit eingeschränktem Betrieb wieder offen, Konzerte und Veranstaltungen nur vereinzelt mit hohen Auflagen möglich.

      Die Corona-Pandemie hat die oö. Kino-, Kultur und Vergügnungsbetriebe hart getroffen. Monatelange Betriebssperren und teilweise Umsatzausfälle von bis zu 100 Prozent stellen die Branche vor große Herausforderungen. Alle Volksfeste und Jahrmärkte wurden 2020 abgesagt, Kinos sind mit eingeschränktem Betrieb wieder offen, Konzerte und Veranstaltungen nur vereinzelt mit hohen Auflagen möglich.

      Zukunftspaket – Drei-Punkte-Programm zum Überleben der Branche notwendig:
      Um die gewerblichen Kino-, Kultur und Vergügnungsbetriebe nachhaltig abzusichern, sind nachstehende drei Punkte essenziell:

      • Abschaffung der Lustbarkeitsabgabe,
      • Dauerhafte Reduktion der Mehrwertsteuer für Kulturdienstleistungen auf 5 Prozent und
      • Wirtschafts- und Kulturförderungen von Bund und Land.

      Inbesondere die Lustbarkeitsabge ist ein Relikt aus den Siebziegerjahren und wird im Finanzausgleichsgesetz geregelt. Gemeinden heben diese Bagatellsteuer mit hohem Verwaltungsaufwand ein. Auf Kinotickets können bis zu 10 Prozent, auf Kulturveranstaltungskarten bis zu 25 Prozent, zusätzlich zur Mehrwertsteuer, eingehoben werden. 

      Österreichs Kino- und Kulturbetriebe wurden bei der letzten Steuerreform durch Erhöhung der Mehrwertsteuer von 10 auf 13 Prozent zu den Verlierern. Durch Corona wurde der Steuersatz temporär auf 5 Prozent gesenkt. Die Branchenvertreter fordern eine dauerhafte Absenkung auf 5 Prozent. Dadurch würde man sich den Nachbarländern Deutschland mit 7 Prozent und Schweiz mit 2,5 Prozent anpassen und die Rahmenbedingungen für die Branche deutlich verbessern. Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe sollen durch ein Förderprogramm ihr Profil als wichtiger kultureller Nahversorger weiter schärfen können. Entsprechende Gespräche laufen bereits.

      Einhaltung von Präventionskonzepten sichert Durchführung
      Um die Mitgliedsbetriebe entsprechend vorzubereiten, organisiert die Fachgruppe der Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe für ihre Mitglieder Covid-Präventionskurse. Damit werden die Betriebe befähigt, Präventionskonzepte zu erstellen, damit auch diesem Sicherheitsaspekt Rechnung getragen wird. Die Kurse werden im Spätherbst und im ersten Quartal 2021 angeboten. Die Kosten werden zur Hälfte von der Fachgruppe übernommen.

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