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      OÖ. Wirtschaftsbund öffnet sich für heimische "Aktiv-Senioren" – Präsident Leitl:"Auf den Erfahrungsschatz der älteren Generation nicht verzichten!"

      Mehr als 500 pensionierte Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Oberösterreich scharten Wirtschaftsbund-Präsident Dr. Christoph Leitl und WB-Landesdirektor BR Gottfried Kneifel Dienstag Mittag im Michael-Pacher-Haus in der Salzkammergutmetropole St. Wolfgang um sich: Mit dieser Auftaktveranstaltung öffnete sich die größte wirtschaftpolitische Interessenvertretung gezielt dem stetig größer werdenden Kreis rüstiger und überaus agiler SeniorInnen, die sich in ihrem aktiven Berufsleben als Selbstständige bewährt haben.

      WKO-Präsident Christoph Leitl: "Gerade der Wirtschaftsbund, der enorm viel für die Jungen, also den unternehmerischen Nachwuchs in unserem Land, auf die Beine stellt und erst recht die derzeit am Ruder stehenden Betriebsinhaber und Leistungsträger unterstützt, kann auf den Erfahrungsschatz der älteren Generation nicht verzichten!"

      Die verstärkte Einbindung von wirtschaftlich denkenden "Aktiv-Senioren" in die Entscheidungsprozesse des OÖ. Wirtschaftsbundes wurde auch organisatorisch untermauert. Wie Landesdirektor Bundesrat Gottfried Kneifel dazu mitteilt, konnte KommR Franz Winkler ("Winkler-Markt") aus Altenberg für die Funktion des Seniorensprechers innerhalb des Wirtschaftsbundes gewonnen werden. Winkler ist ab sofort mit Sitz und Stimme im WB-Präsidium vertreten.

      Kneifel: "Mit der Umsetzung dieses Anliegens von Präsident Leitl wird einmal mehr sichtbar, dass der Wirtschaftsbund eben nicht nur zu Wahlzeiten den Kontakt zu seinen Mitgliedern und Gesinnungsfreunden sucht und Initiativen startet. Mit dem Veranstaltungsort St. Wolfgang – einem der Brennpunkte der eben erst eröffneten Landesausstellung "Salzkammergut" – wurde die besondere Verbundenheit zur Heimat Oberösterreich unterstrichen."

      Stichwort Heimatverbundenheit: Der extra zum Wirtschaftsbund-Seniorentag angereiste Festredner Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bot eine sehr plastische Gesamtschau der wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Entwicklung Oberösterreichs während der vergangenen Jahrzehnte. Fleiß, Leistungswillen und die Bereitschaft der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher zur Weiterbildung seien die wesentlichen Erfolgsgaranten des Wirtschaftslandes Oberösterreich, das mit aktuell drei Prozent Arbeitslosigkeit Vollbeschäftigung aufweist, bei nur 17 Prozent Bevölkerungsanteil knapp 25 Prozent aller österreichischen Exporte erwirtschaftet, seit dem Jahr 2001 gänzlich schuldenfrei ist und so den Handlungsspielraum für Milliardeninvestitionen in die Gesundheitsvorsorge, Infrastruktur und Bildung nutzen kann.
      LH Pühringer: "Oberösterreich verfügt über keine Bodenschätze. Unser Kapital sind die Menschen!"

      Klare Worte fand Pühringer auch in Richtung Brüssel im Zusammenhang mit Plänen, die mustergültig arbeitende heimische Großindustrie mit weiteren, völlig überzogenen Umweltstandards zu belasten: "Weltweit gibt es keinen einzigen Industriestandort, der umweltfreundlicher und ökologisch sauberer arbeitet, als unsere Betriebe in Oberösterreich. Das muss bedacht werden, ehe Produktionsbetriebe zur Abwanderung in die Dritte Welt genötigt werden!" Eingeschränktes Verständnis für aufkeimende "Öko-Romantik" ließ der Landeschef auch in Hinblick auf die top-aktuelle Initiative zur verstärkten Energienutzung der heimischen Wasserkraft erkennen: "Wer gegen Atomkraft und zusätzlich kalorische Kraftwerke ist, kann sich nicht gegen die Wasserkraft stellen! In einer Demokratie müssen neue Projekte diskutiert werden. Aber: Wichtige und sinnhafte Vorhaben dürfen in einer demokratischen Gesellschaft von Minderheiten und Splittergruppen nicht dauerhaft verhindert werden!"

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