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      Schärding ist eine dynamische Region

      Zur Halbzeit der Funktionsperiode legt WB-Landesobmann-Stv. WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner mit WB-Direktor Gottfried Kneifel bei einer INFOtour durch alle Bezirke Bilanz. Dabei gaben sie zuletzt gemeinsam mit WB-Bezirksobmann Johann Froschauer Rechenschaft über die bisherige Arbeit und einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten für die Stärkung der regionalen Wirtschaft.

      Der Bezirk Schärding hat rund 2.325 aktive Unternehmer (2.703 Kammermitglieder). Die Wirt-schaftsstruktur ist klein- und mittelbetrieblich. Die größte Mitgliederanzahl verzeichnet die Sparte Gewerbe und Handwerk mit 1.233 Mitgliedern vor den Sparten Handel (1162), der Tourismus- und Freizeitwirtschaft (382), der Sparte Information und Consulting (331), der Sparte Transport und Verkehr (203), der Sparte Industrie (49) und der Sparte Bank und Versicherung (17).

      Fast 1.000 Arbeitgeberbetriebe beschäftigen rund 12.000 Mitarbeiter. Die Ausbildungsbereitschaft ist sehr hoch, 36 Prozent der AG-Betriebe bilden jährlich insgesamt mehr als 1.050 Lehrlinge aus. Fast 4.600 Beschäftigte in der Sparte Gewerbe und Handwerk dokumentieren die klein- und mittel-betriebliche Struktur mit einem großen Schwerpunkt im Handwerk. Aber auch der Handel mit etwa 2.100 Beschäftigten spielt für die regionale Wirtschaft eine große Rolle. Ein Schwerpunkt der Region ist das Baugewerbe mit rund 1.750 Beschäftigten. Der Tourismus hat sich nachhaltig sehr gut entwickelt. Die Zahl der Tagesausflüge und die Besucherfrequenz sprechen für sich.

      Die große Herausforderung derzeit ist der zunehmende Fachkräftemangel. Einerseits ist die Ent-wicklungsdynamik der Unternehmen sehr groß, es werden derzeit große Summen in Expansionen investiert. Gleichzeitig fehlen zusehends geeignete Arbeitskräfte. Durch verschiedene Aktivitäten soll langfristig der Fachkräftemangel gemildert werden, dazu zählen Bewusstseinsbildung in den Schulen, Informationsveranstaltungen für Lehrlinge, Präsentation heimischer Top-Betriebe, um Auspendler in der Region zu halten etc.

      Letztlich wird auch der Erfolg eines möglichen Wirtschaftsparks – eine Initiative der Gemeinden und der WK des Bezirkes – nicht nur von der Bereitstellung von geeigneten Flächen, sondern auch von der Verfügbarkeit von Arbeitskräften abhängen. Besonders wichtig sind Netzwerke, in denen sich Unternehmer austauschen und wertvolle Geschäftskontakte knüpfen. Insgesamt arbeiten

      59 Prozent der Betriebe – das sind 1.359 EPU-Unternehmen – im Bezirk Schärding ohne Mitarbei-ter. Gemeinsam hat diese Gruppe eine große Bedeutung für die Wirtschaftskraft in der Region.

      Gute Anbindungen an die Hauptverkehrsachsen sind mir ein wichtiges Anliegen. Dazu gehören eine Autobahnauffahrt auf die A8 im Bereich von Utzenaich und eine Donaubrücke bei Passau, um die Stadt schnell umfahren zu können. Die Betriebe im Sauwald haben den deutschen Markt sozu-sagen vor der Haustür, nutzen ihn aber aktuell viel zu wenig.

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