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      „So bringt Frau alles unter einen Hut!?“

      Frau in der Wirtschaft-Landesvorsitzende Vizepräs. Mag. Ulrike Rabmer-Koller: „Wirtschaft kann auf das Potenzial von Frauen nicht verzichten“

      Die internationale Wettbewerbsfähigkeit und ein nachhaltiger konjunktureller Aufschwung fordern für unseren Wirtschaftsstandort eine stärkere Frauenerwerbstätigkeit. „Österreich kann es sich nicht leisten, auf die Qualifikation, das Fachkräftepotenzial und den Unternehmerinnengeist von Frauen mit Kindern zu verzichten. Daher setzt Frau in der Wirtschaft starke Initiativen und Maßnahmen für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für berufstätige und selbständige Frauen im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so die Vizepräsidentin der WKOÖ und Landesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ Mag. Ulrike Rabmer-Koller.
      „Wir sehen es als unsere Aufgabe als Interessenvertretung, für alle Frauen und Mütter, die berufstätig sein möchten, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und so mehr Frauen in das Erwerbsleben zu bringen, so Rabmer-Koller.

      Deshalb fordert Frau in der Wirtschaft hier für die bessere Vereinbarkeit Familie und Beruf eine flächendeckende und flexiblere Kinderbetreuung (d.h. flexible Öffnungszeiten, bessere Betreuung für unter Dreijährige, Ferienbetreuung und eine Neuregelung und Vereinheitlichung der Ferienzeiten und der schulfreien Tage, sowie die steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuung für über 10 Jährige) eine Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie die Schaffung neuer Arbeitsmodelle (wie z.B. Teilzeitarbeit, Telearbeit, Job-Sharing, aktives Karenzmanagement), um Frauen in der Arbeitswelt besser zu unterstützen. Wichtig für alle Unternehmerinnen ist hier auch die Erhöhung bzw. Anpassung des Wochengeldes an das Niveau der Arbeitnehmerinnen.

      Ein wesentliches Anliegen für „Frau in der Wirtschaft“ ist auch, dass mehr Frauen den Weg in technische Berufe finden, denn vor allem im technischen Bereich werden gut ausgebildete Fachkräfte dringend benötigt. „Frau in der Wirtschaft“ setzt hier eine Reihe von Aktivitäten, wie z.B. die Unterstützung des „Girls Day“, FIT „Frauen in die Technik“ oder der Berufsinformationsmesse, weil dadurch den jungen Frauen aufgezeigt werden soll, welch vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten es in technischen Berufen gibt und welche Chancen sich hier bieten. Nicht zuletzt bringen viele technische Berufe Arbeitsplatzsicherheit, Aufstiegsmöglichkeiten und gute Bezahlung.

      Änderungen müssen sich aber auch bei den Einstellungen der Menschen durchsetzen. Hier gilt es, noch stärker an überholten Rollenklischees zu rütteln. “Wenn die Kinderbetreuung auch Aufgabe der Väter wird und mehr Mädchen in der Berufswahl Rollenklischees überwinden und verstärkt technische Berufe ergreifen, dann profitieren davon alle Beteiligten – sowohl die Mädchen bzw. Frauen und die Wirtschaft. Mit den Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr Frauen in technische Berufe sind für Frauen höhere Einkommen verbunden und somit ist auch ein wesentlicher Beitrag zu Verringerung der Gehaltsschere gegeben“, so Rabmer-Koller.

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