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      Themenabend „Zukunft: AusBildung!“ – Individuelle Ausbildung soll den Standort OÖ absichern

      21. September 2009

      Was braucht Oberösterreich, um sich als europäische Spitzenregion zu etablieren? Dieser Frage ging auf Einladung von Anne Mautner Markhof, Sprecherin der Plattform Freie Berufe im OÖ. Wirtschaftsbund, eine Gruppe heimischer Experten beim Themenabend „Zukunft: AusBildung!“ im mit 85 interessierten Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllten Mozarthaus der Wirtschaft in der Linzer Altstadt nach.

      Für den Genetiker Markus Hengstschläger liegt der Schlüssel in einer „individuellen Ausbildung, die nicht Schwächen ausmerzen, sondern erkannte Stärken fördern soll“. Anhand zweier Beispiele aus der Natur – Hydra und Schmetterling „schwarzer Birkenspinner“ – erklärt Hengstschläger seine Thesen zur Ausbildung: „Man muss die spezifischen Talente junger Menschen ausfindig machen und die Kräfte aller unterschiedlichen Talente dann bündeln – und da sind vor allem die Lehrer gefragt, sich auf die Suche nach diesen Talenten zu machen.“
      Der Ausbau des Bildungsstandortes Oberösterreich durch eine Medizin-Uni stellt für Josef Kramer von der Medizinischen Gesellschaft OÖ einen weiteren wichtigen Schritt dar, wobei er darauf verweist, dass die Idee einer Medizin-Uni in Linz bereits auf einen Landtagsbeschluss aus dem Jahr 1887(!) zurückgeht. Die einzige Chance für die Schaffung einer Linzer Medizin-Uni sei es jedoch, nicht besser, sondern anders zu sein!
      Für langjährige Mitarbeiter, denen ihre Firmen regelmäßig die Möglichkeit zur Weiterbildung bieten, plädiert Spitz-Finanzvorstand Horst Populorum. Und der Linzer Uni-Professor Robert Bauer bricht eine Lanze für die zukünftige Entwicklung der Linzer Tabakfabrik als Kreativitätszentrum. Bauer: „Ziel einer brauchbaren Bildung soll nicht sein, Wissen anzuhäufen, sondern vielmehr vorhandenes Wissen anzuwenden.“

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