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      Vom Bauernaufstand zum Unternehmeraufstand

      Der Bauernaufstand im 17. Jahrhundert ging in Oberösterreich von St. Agatha aus. Die Not der Betroffenen war unerträglich geworden. WB-Landesobmann Präsident Christoph Leitl, selbst Nachfahre eines Feldhauptmannes im Bauernkrieg, verweist auf die Parallelitäten zur heutigen Situation. Heute sind es Bürokratie und Regulierung, die alles umzubringen drohen, unternehme-rische Initiativen ersticken und zu Frust statt Lust bei den Leistungsträgern führen.

      „Wir wollen nicht geknebelt und des Betrugs verdächtigt werden, sondern als Dienstleister für die Menschen unseres Landes wertgeschätzt werden“, sagt Leitl. Konkret gefordert wird eine praxisgerechte Umsetzung der Registrierkassenpflicht. Die ist bis Jahresende rein technisch nicht zu schaffen und wesentliche Fragen sind ungeklärt beziehungsweise politisch noch offen. Auch das Energieeffizienzgesetz benötigt noch Anpassungen.

      Leitl: „Wir fordern daher eine Verschiebung bis 31.12.2016, um allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich darauf einzustellen, ohne in Straftatbestände zu kommen.“ Weiters will der OÖ. Wirtschaftsbund in einem konkret formulierten Zukunftspapier, das allen Landtagsfraktionen zugeleitet wird, die wesentlichsten Meilensteine für einen Aufstieg des Landes in die Champions League und einen Aufschwung von Wirtschaft und Beschäftigung vorlegen.

      Auf Bundesebene werden die Fortführung des Handwerkerbonus, Investitionsanreize, Dienstleistungsscheck auch für die Betriebe, bessere Instrumente für die Unternehmensfinanzierung, Wegfall von Mehrfachbestrafungen bei gleichartigen Anlassfällen sowie eine flexiblere Arbeitszeit und eine Senkung der Lohnnebenkosten als Voraussetzung für ein Wachstum gefordert, das zumindest dem europäischen Durchschnitt entspricht. "Es ist eine Schande, dass wir beim Wachstum im Schlussfeld liegen", so Leitl abschließend, der aber überzeugt ist, dass die Bundesregierung den Ernst der Situation erkannt hat und dementsprechend handelt.

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