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      Wirtschaftsbund Grieskirchen: Ein professioneller Abend für Arbeitgeber und Arbeitnehmer!

      Zu einem „ungewöhnlichen“ Treffen lud der Wirtschaftsbund Grieskirchen, unter der Leitung von Obmann Laurenz Pöttinger sowie seinem Stellvertreter Adi Seifried, ein! So holte man den obersten Vertreter der Arbeitnehmer – ÖGB Präs. Rudolf Hundstorfer - mit einem führenden Vertreter der Arbeitgeber Oberösterreichs – IV Präs. DI Klaus Pöttinger - auf die Couch!

      Zum Thema „Klein- und Mittelbetriebe in der Zwickmühle“ holte man sich zusätzliche Vertreter, genau aus diesem Bereich.

      Das größte Anliegen von Frau Maria Rott („Mein Friseur“ mit insgesamt über 50 Angestellten) ist die Senkung der Lohnnebenkosten, um den Arbeitnehmern den angemessenen Lohn auch wirklich „auszahlen“ zu können.

      Frau Hedwig Rauch (2 Gastronomiebetriebe mit über 20 Mitarbeitern) fordert mehr Flexibilität in der Kinderbetreuung und dringende Änderungen im Jugendschutzgesetz. Wo es um die Verlängerung des Dienstschlusses von Lehrlingen im Gastgewerbe geht!
      WB-Obm. Laurenz Pöttinger (Metallbranche mit über 50 Angestellten), der sich ebenfalls zu seinen Gästen auf die Couch gesellte, beschreibt die Zwickmühle des Facharbeitermangels! „Die Ausbildung von Lehrlingen ist offensichtlich hauptsächlich den Klein- u. Mittelbetrieben überlassen. Die anschließende Abwanderung in Großbetriebe verschärft natürlich den Facharbeitermangel. Hier ist die Politik gefordert, auch die Rahmendbedingungen für die Öffnung des Arbeitsmarktes dringend zu schaffen.“

      ÖGB-Präs. Hundstorfer sowie auch IV-Präs. Pöttinger konnten sich aus diesem Abend viele Impulse mitnehmen. Denn auch ca. 200 Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer im Publikum, beteiligten sich an der Diskussion mit Wünschen und Vorschlägen.

      So wurde eine umgehende Änderung des neuen Anmeldesystems für Arbeitnehmer gefordert. (Auf bis zu 2 Stunden nach Arbeitsantritt!)

      Kritik gab es auch seitens des Publikums, als auch von Laurenz Pöttinger zur Arbeiterkammer: Diese schürt eine Unzufriedenheit der Arbeitnehmer durch „Negativwerbekampagnen“! Zum Beispiel das von der Arbeiterkammer erfundene Schwarzbuch ist genauso unnötig, wie die Antwort der Wirtschaftskammer, das Rotbuch!

      Doch nur ein Miteinander, da sind sich Pöttinger und Hundstorfer einig, kann den erfolgreichen Weg unseres Landes weiterführen! Und der Erfolg wirkt sich sowohl auf die Arbeitgeber als auch auf die Arbeitnehmer positiv aus.

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