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      Wirtschaftsbund OÖ unterstützt Forderung nach Ausbau des Handwerkerbonus

      70 Prozent der Österreicher beschäftigen beim Renovieren einer Wohnung oder eines Hauses einen Pfuscher, ergab eine Umfrage im Auftrag des Linzer Schattenwirtschaftsforschers Univ.-Prof. Friedrich Schneider. Insgesamt dürfte der „Pfuscherumsatz“ heuer über 21,3 Mrd. Euro oder 8,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreichen.

      Vor diesem Hintergrund erneuert Oberösterreichs Bauinnungmeister Norbert Hartl (links) seine Forderung, im Kampf gegen die gewerbsmäßige Schwarzarbeit, Nägel mit Köpfen zu machen und nicht von Jahr zu Jahr herumzulavieren. Er meint hier vor allem den Handwerkerbonus, der seit Mitte des letzten Jahres gilt und inzwischen von der Bevölkerung bestens angenommen wurde und sich damit als geeignetes Instrument gegen Pfusch herausgestellt hat.

      "Da sich die Fördermaßnahme durch das erhöhte Steueraufkommen gegenfinanziert, soll das Gesamtvolumen der Fördermaßnahme budgetmäßig nicht gedeckelt werden. Zudem soll der Anwendungsbereich der Fördermaßnahme deutlich erweitert werden. Auch Arbeitsleistungen im Zusammenhang mit dem Neubau von im Inland gelegenen Wohnraum sowie die Renovierung, Erhaltung und Modernisierung von Außenanlagen sollen förderbar werden.", so Spartenobmann Leo Jindrak (rechts) in seinem Antrag an das Wirtschaftsparlament.

      Weiters spräche nichts gegen eine Erhöhung des Satzes auf 6.000 Euro. Dann fallen auch größere Reparaturen und Sanierungen darunter und der Fiskus dürfte mit Steuermehreinnahmen von rund 100 Mio. Euro rechnen. „Vor dem Hintergrund der beschlossenen Steuerreform und der Frage der Gegenfinanzierung ein nicht zu unterschätzender Beitrag“, gibt Hartl zu bedenken.

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